Hartmannsdorf ist ein beschauliches Örtchen an der Spree und trägt landwirtschaftlichen Charakter. Es wird als Naherholungsgebiet von vielen Berlinern genutzt. Die wald- und wasserreiche Umgebung zieht gerade in den Sommermonaten zahlreiche Gäste an. Besonders reizvoll sind das Landschaftsschutzgebiet um Hartmannsdorf, das Naturschutzgebiet Triebscher See und die daran anschließende höchste Erhebung der Gegend, der Stahlberg. Der Ort hat sich zu einem kulturellen Geheimtipp entwickelt. Hier gibt es Holly's Galeriecafé - Blechkuchen mit einer Portion Kunst. Eine Handarbeits- und Kreativgruppe gibt es hier, den Tischtennisverein und auch den Dorfverein Wir für Hartmannsdorf e.V., der allerlei Aktionen auf die Beine stellt. Am 12. November 1918 ließ sich Kurt von Kleefeld, der letzte Deutsche der in den Adelsstand erhoben wurde sich hier nieder. Doch Hartmannsdorf war nicht nur ein ein Pflaster für die feine Gesellschaft. Im angrenzenden Ortsteil Stäbchen wurde früher hart gearbeitet. Hier qualmten im 18. Jahrhundert die Teeröfen der Teerschweler.